Ingeburg Peters
  • Richard III
    Mittwoch:Theater
    Am Lindener Berge 38
    30449 Hannover
    Kartenservice 0511/456 205
    www.mittwochtheater.de



    1970 - 2010: 40 Jahre Mittwoch:Theater und Start in die neue Spielzeit



    02.10. 19.30 Uhr "Richard III" von William Shakespeare (Premiere)
    06.10. 19.30 Uhr "Richard III" von William Shakespeare
    30.10. 19.30 Uhr "Richard III" von William Shakespeare

    Richard, Herzog von Gloucester, - von Natur hässlich und missgebildet – kündigt an, er wolle ein Bösewicht werden, weil ihm die Fähigkeit zu lieben und geliebt zu werden fehlt. Um die Königskrone zu erlangen, müssen seine beiden Brüder, König Eduard IV. und George, Herzog von Clarence, sterben. So beginnt Shakespeares um 1593 entstandenes Drama um den englischen König Richard III. Tatsächlich ist Richard der überwältigendste Antiheld der Theaterliteratur. Skrupellos lässt er Köpfe rollen, Blut fließen und zerbricht Frauenherzen. Er selbst bleibt kühl und unberührt: ein grandioser Zyniker. Richard ist ein früher Faschist, seine zerstörerische Energie pflanzt sich bis zu den Diktatoren unserer Tage fort.

    Regie führt Hans-Jürgen Mitschke.


  • Sex and Crime
    Was wird denn im September so beim Landgericht Hannover geboten?

    Wohnungseinbrecherbande
    Fernseherraub
    Missbrauch
    Entziehungsanstalt
    Menschenhandel
    Messerstich in Diskothek
    Handyverträge
    Erpressung in Straßenbahn
    Vergewaltigung
    Vergewaltigung
    Cannabis-Handel


  • Jutta Dithfurths Roman »Die Himmelsstürmerin« ist soeben erschienen

    Hintergrund des Romans ist die Pariser Commune, die sich im nächsten Jahr zum 140. mal jährt.

    Die Premiere der Szenischen Lesung in Berlin ist am 12.9., 11:00 Uhr, im Berliner Ensemble;
    Die Premiere der Szenischen Lesung in Hamburg am 24.9., 19:00 Uhr, im Theater »Polittbüro«,
    Details & mehr Informationen auf: www.jutta-ditfurth.de


  • Wie läuft das eigentlich mit dem Lobbyismus?
    Man hört ja oft von Lobbyismus.
    Aber konkret kommt man damit selten in Berührung.
    Mit der Deutschen Umwelthilfe war ich aber mal auf einer Pressereise zum Thema Mehrwegflaschen.
    Wir besichtigten unter anderem die Firma O-I (Owens-Illinois ist der weltweit größte Hersteller von Behälterglas. Jeder zweite Glasbehälter, der auf der Welt hergestellt wird, wird entweder direkt oder unter Lizenz von O-I produziert. O-I unterhält 80 Produktionsstätten in 22 Staaten auf fünf Kontinenten) in Rinteln.
    Dort, in den Büroräumen der menschenleeren High-Tech-Fabrik mit dem enormen Energie-Input, machte uns Journalisten der Marketing-Mann unmissverständlich klar, O-I hätte dringenden Bedarf an Altglas.
    Anschließend übernachteten wir in einem edlen Hotel im ehemaligen Bischofssitz Rheda-Wiedenbrück, dem 4-Sterne-Romantik-Hotel Ratskeller (Video unter http://www.ratskeller-wiedenbrueck.de), nahmen ein ebenso edles Abendessen (Entenbraten mit Klößen, glaub ich z.B.) gemeinsam mit der PR-Beauftragten von O-I ein.
    Nachts konnten wir in jedem Zimmer auf LCD die Wahlnacht von Obama miterleben.
    Zum Schluss der Reise, und da habe ich noch viele Fotos, sahen wir, wie Arbeiter das dreckige Leergut sortierten, ein Job vor allem für Ausländer, schien mir.
    Mitgenommen hatte ich meinen Freund, Spitzname "Dr. Pfand", der vor allem die Flaschen im hannoverschen Veranstaltungszentrum Glocksee zur großen Dankbarkeit der Veranstalter absammelt.
    Von da an ahnte ich, für wen er ungewollt mitsammelte, zur Material-Lieferung für O-I.

    Und übrigens: Bis Ende Juli 2007 war das Unternehmen auch bei Plastikverpackungen weltweit mit Standorten in Nordamerika, Südamerika, Australien, Europa und Asien vertreten. Die O-I plastic Gruppe wurde dann allerdings an Rexam PLC veräußert.

    Schauen Sie sich zum Thema Plastik mal folgenden Film an.

    Plastik tötet
    http://www.plastic-planet.at/derfilm/filmtrailer.html


    Wie die DUH diese Pressereise arrangierte, das mutet schon merkwürdig an.
    Als ich das kritisch hinterfragte, sprach die O-I-PR-Beauftragte, die seltsamerweise noch im Pressebus mitfuhr, meinen Fotografen "Dr. Pfand" an, sie wolle ihm Fotos abkaufen.
    Der antwortete, da müsse sie sich an mich wenden, das fand ich nett von ihm, das macht nicht jeder.
    Mich aber ignorierte die smarte Dame diesbezüglich trotz des Hinweises. Ich denke mal, aus Vorsicht.



    Heute kam nun diese Presseinformation der DUH:



    Deutsche Umwelthilfe stoppt irreführende Werbekampagne der Dosenlobby

    Forum Getränkedose GbR unterschreibt Unterlassungserklärung – Getränkedose ökologisch nicht auf Augenhöhe mit Mehrweg – Unterschrift erfolgte erst nach Einreichung eines Antrags auf einstweilige Verfügung beim Landgericht Hannover – DUH-Bundesge­schäftsführer Resch: „Getränkedosen sind Mehrwegflaschen ökologisch unterlegen – Stopp der die Verbraucher täuschenden Imagekampagne ist ein Erfolg für die Umwelt und die DUH“

    Berlin, 01. September 2010: Wenige Stunden nachdem die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) beim Landgericht Hannover den Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung eingereicht hat, knickte die Dosenlobby doch noch ein. Das Forum Getränkedose GbR, hinter dem die Getränkedosenproduzenten Ball Packaging Europe, Rexam und Crown Bevcan Europe stehen, leistete am gestrigen Dienstag die zuvor verweigerte Unterschrift unter die von der DUH verlangten Unterlassungserklärung. Die Dosenhersteller verpflichten sich damit, folgende Aussagen weder wörtlich noch sinngemäß zu wiederholen:

    * „Die Getränkedose ist jetzt auf Augenhöhe mit Mehrweg“
    * „Die Dose ist eine umweltfreundliche Verpackung, die ökologisch auf Augen­höhe mit Mehrwegflaschen liegt. Das bestätigt jetzt eine neue Ökobilanz.“
    * „Neue Ökobilanz des IFEU-Instituts zeigt: Getränkedosen sind ökologisch konkurrenzfähig“

    Zuvor hatten die Getränkedosenhersteller die Frist zur Unterzeichnung der von der DUH verlangten Unterlassungserklärung – auch nach einem von der DUH gewährten nochmaligen Aufschub – verstreichen lassen. Die Reaktion erfolgte dann Stunden, nachdem die DUH am Dienstag beim Landgericht Hannover die entsprechende einstweilige Verfügung beantragt hatte.

    „Die Dosenlobby bestätigt damit, dass sie über Monate versucht hat, die Verbraucher mit einer dreist irreführenden Kampagne zu täuschen. Sie bediente sich dabei einer von ihr selbst beauftragten Studie, die die behaupteten Ergebnisse jedoch nicht hergab. Am Schluss versuchten die Dosenhersteller mit Tricks und Taktiererei den fälligen Kotau zu vermeiden. Damit sind sie gescheitert. Das ist ein Erfolg für die Umwelt und die DUH“, sagt DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch. Die Getränkedose sei bezüglich der Umweltauswirkungen in der Praxis eben keineswegs auf Augenhöhe mit umweltfreundlichen Mehrwegsystemen. Jede derartige Behauptung diene einzig dem Zweck, die Verbraucher zu verunsichern, die sich längst aus guten Gründen von der Dose abgewandt haben. Einziges Ziel des Forums Getränkedose sei es, den Absatz an Dosen auf dem deutschen Getränkemarkt wieder anzukurbeln und damit die Geschichte zurückzudrehen.

    „Eine derart dreiste Form der Täuschung des Verbrauchers habe ich selten erlebt“, erklärt Remo Klinger, von der Berliner Anwaltskanzlei Geulen & Klinger, der die DUH in der juristischen Auseinandersetzung vertritt. Die Dosenindustrie sei „mit der Unterwerfung lediglich einer gerichtlichen Verurteilung zuvorgekommen“.

    Seit Monaten hatten die Dosenhersteller versucht, der Getränkedose einen grünen Anstrich zu verleihen und so Marktanteile im Getränkemarkt zurückzugewinnen. Zentraler Baustein in der Kampagne war dabei eine beim Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH (IFEU-Institut) vom Forum Getränkedose in Auftrag gegebene Ökobilanz. Da die Getränkedose sich in der Studie aber nur unter extrem praxisfernen Annahmen annähernd mit den umweltfreundlichen Mehrwegflaschen messen konnte, berücksichtigten die Dosenhersteller in ihrer Kommunikation ausschließlich solche realitätsfernen Szenarien. Aus den zusammenhangslos aber gezielt ausgewählten Extremszenarien wurden in den Imageprospekten und Pressemitteilungen allgemeine „Umweltargumente für die Getränkedose“ destilliert. In einer 35 Seiten langen sogenannten Handreichung stellte das IFEU-Institut daraufhin unter anderem klar, dass Pressemitteilungen mit Schlagzeilen, die eine pauschale ökologische Gleichwertigkeit oder gar Überlegenheit von Getränkedosen gegenüber Mehrwegflaschen suggerierten, die Ergebnisse der aktuellen Ökobilanz falsch wiedergäben.

    Eine ausführliche Stellungnahme der DUH und der Stiftung Initiative Mehrweg zu der genannten „Ökobilanziellen Untersuchung verschiedener Verpackungssysteme für Bier“ des IFEU-Institutes kann unter



    http://www.duh.de/pressemitteilung.html?&tx_ttnews[tt_news]=2374



    heruntergeladen werden.



    Für Rückfragen:

    Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer, Deutsche Umwelthilfe e.V., Hackescher Markt 4, 10178 Berlin, Mobil: 0171 3649170, E-Mail: resch@duh.de

    Dr. Remo Klinger, Rechtsanwaltskanzlei Geulen & Klinger, Schaperstraße 15, 10719 Berlin, Tel.: 030 88472-80, Mobil: 0171 2435458,E-Mail: klinger@geulen.com

    Maria Elander, Leiterin Kreislaufwirtschaft, Deutsche Umwelthilfe e.V., Hackescher Markt 4, 10178 Berlin, Tel.: 030 2400867-41, Mobil: 0160 5337376,
    E-Mail: elander@duh.de

    Gerd Rosenkranz, Leiter Politik & Presse, Deutsche Umwelthilfe e.V., Hackescher Markt 4, 10178 Berlin, Tel.: 030 2400867-21, Mobil: 0171 5660577, E-Mail: rosenkranz@duh.de


  • Englisch für Wiedereinsteigerinnen
    Angebot der Koordinierungsstelle Frau und Beruf Region Hannover
    – Infoveranstaltung am 2. September



    Für Berufsrückkehrerinnen, die ihre Englischkenntnisse auffrischen und gleichzeitig erweitern möchten, bietet die Koordinierungsstelle Frau und Beruf eine Fortbildung an. „Englisch für Wiedereinsteigerinnen“ heißt der Kursus, der jeweils dienstags und donnerstags stattfindet. Start ist am 14. September, letzter Termin am 7. Oktober.



    „Englischkenntnisse erwünscht“. Wer kennt diesen Satz nicht. Er ist Bestandteil fast aller

    Stellenanzeigen. Ziel dieses Seminarangebotes ist es, den Einsatz der Fremdsprache im

    Bürobereich vorzubereiten sowie einen allgemeinsprachlichen Wortschatz zu erlernen.

    .Das sichere und professionelle Reagieren auf englisch sprechende Anrufer und das Anfertigen

    von Korrespondenz wird durch praktische Übungen vertieft. Damit eröffnen sich neue Chancen

    für den Wiedereinstieg in eine berufliche Tätigkeit. Konkret geht es darum, die englische Grammatik aufzufrischen, in Englisch zu telefonieren sowie das Formulieren von E-Mails und Geschäftskorrespondenz in Englisch zu üben. Voraussetzung sind sechs Jahre Schulenglisch.



    Die Koordinierungsstelle Frau und Beruf bietet zu dem Kursus am Donnerstag, 2. September, 10 bis 12 Uhr, im Berlitz Center, Joachimstraße 1, Hannover, eine Informationsveranstaltung an. Dort findet auch der eigentliche Kursus statt, vom 14. September bis 7. Oktober jeweils dienstags und donnerstags von 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr. Die Teilnahme kostet 100 Euro. Frauen, die bei Seminarbeginn mindestens 25 Jahre alt und seit einem Jahr nicht sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind sowie kein Arbeitslosengeld erhalten, können nach Rücksprache eine Ermäßigung von 50 Euro beantragen.



    Schriftliche Anmeldungen nimmt die Region Hannover, Koordinierungsstelle Frau und Beruf, Prinzenstraße 12, 30159 Hannover, entgegen. Einsendungen per Fax sind unter der Nummer (0511) 616-23549 möglich, telefonische Nachfragen unter der Rufnummer (0511) 616-23542. Per E-Mail ist Ansprechpartnerin Irene Stratmann unter Irene.Stratmann@region-hannover.de zu erreichen. Weitere Informationen gibt es zudem im Internet unter www.frau-und-beruf-hannover.de.





    Die Koordinierungsstelle Frau und Beruf Region Hannover ist ein Projekt in der Trägerschaft der Region Hannover. Das Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und aus Mitteln des Landes Niedersachsen gefördert.


  • Giftschlamm-Lawine von Sigmundshall war absehbar.
    BUND fordert unverzüglichen Stopp der Haldenabdeckung.

    Hannover, den 31. August 2010: In der Nacht zum 27. August ergoss sich gegen 02:30 eine Schlamm-Lawine aus schwermetallhaltigem REKAL-Material über die Kreisstraße zwischen Mesmerode und Bokeloh. Der giftige Matsch ist nach längeren ergiebigen Regenfällen von der durchnässten Südflanke des „Kalimandscharo“, der Kalihalde des Werkes Sigmundshall, abgerutscht. Die Energie der abgehenden Schlammlawine reichte aus, den um die Kalihalde gezogenen Graben und den Schutzwall mühelos zu überwinden, auf 50 m Breite die Einzäunung und die gepflanzten Gehölze nieder zu walzen und anschließend die angrenzende Kreisstraße zu überqueren und noch knöchelhoch unter Schlamm zu begraben.

    Da der Klimawandel auch vor der Region Hannover nicht Halt macht, ist auch in Zukunft zu erwarten, dass nicht vorhersehbare Starkregenereignisse stattfinden. So kam dieses Unglück nicht unerwartet: Der BUND hatte erstmals bereits Anfang 2005 in seiner Stellungnahme zur Erweiterung der Kalihalde Sigmundshall das Niedersächsische Landesbergamt (LBEG) auf die fehlerhaften Standsicherheitsberechnungen für die Haldenabdeckung hingewiesen. Auch in der Folgezeit hat der BUND immer wieder auf die mangelhafte und falsch berechnete Standsicherheit aufmerksam gemacht, zuletzt in seiner erfolgreichen Klage gegen die Abdeckung der Kalihalde mit REKAL-Material. Nur weil das beklagte LBEG in Berufung ging, ist das erstinstanzliche Urteil noch nicht rechtskräftig geworden. Andernfalls wäre uns die Schlamm-Lawine vermutlich erspart geblieben.

    BUND-Experte Dr. Ralf Krupp: „In den Berechnungen hatte das verantwortliche Braun-schweiger Ingenieurbüro die bodenmechanischen Werte für trockenes Abdeckmaterial ver-wendet. Richtig wäre hingegen die Bestimmung und Verwendung der relevanten Parameter im wassergesättigten Zustand gewesen, denn die Abdeckung darf schließlich auch bei star-ker Durchnässung nicht abrutschen. Dann hätte jedoch der für die Genehmigung erforderli-che Standsicherheitsnachweis nicht erbracht werden können, und die für K+S lukrative Scheinverwertung des REKAL-Abfalls wäre vermutlich gescheitert.“

    Dass die Scherfestigkeit des REKAL-Materials bei Durchnässung stark absinkt, war auch dem früheren Werksleiter auf Sigmundshall, Dr. Diekmann, bekannt, wie aus einer seiner Veröffentlichungen hervor geht. Wie es scheint, bestand aber zwischen der Bergbehörde, dem Ingenieurbüro und der Fa. Kali und Salz Einigkeit darüber, dass man die Hinweise des BUND ignorieren könne.

    Das Giftschlamm-Unglück hat aber noch einen weiteren Planungsfehler zu Tage gefördert: Offenbar ist der um die Halde herum eingerichtete „Sicherheitsstreifen“ überhaupt nicht in der Lage, abrutschende Massen zurück zu halten. Auch in diesem Punkt ist die Kalihalde mit ihrer Abdeckung nicht sicher.

    Der BUND fordert daher K+S und die Niedersächsische Bergbehörde auf, die Abdeckung der Kalihalde mit REKAL-Material unverzüglich zu beenden. Spätestens in der Berufungsinstanz zu dem genannten Klageverfahren wird das Thema jedoch ohnehin wieder erörtert werden müssen. Man darf dann auf die Würdigung des Vorfalls vom 27. August durch das OVG Lüneburg gespannt sein.

    Mehr Informationen auf der website www.bund-hannover.de unter Themen: „Bergbaufolgen“. Der BUND hat die Region Hannover heute offiziell zu dem Vorfall befragt. Die Fragen an die Region Hannover sind auch auf der Website des BUND zu finden.
    ViSdP.: Sibylle Maurer-Wohlatz  dienstlich (0511) 66 00 93, mobil:  (0176) 63 29 83 93
    e-Mail: bund.hannover@bund.net


  • No future?
    ip-foto
    Vorgestern sah ich am Fluss zwei volltrunkene pubertär-pickelige Mädchen liegen. In ihrer Nähe hielt sich ein ebensolcher Junge auf.
    Ich fragte die Mädchen: Was würdet ihr in eurem Leben noch gern tun?
    Der Junge antwortete sofort: Ficken.
    Ich fragte die Mädchen nochmal. Eine antwortete "Ich hätte gern einen Ausbildungsplatz", die andere wollte nichts nennen.
    Der Junge: Ich möchte gern Ausbilder für Tischler werden, einen Ausbildungsplatz habe ich schon in Aussicht.
    Das andere Mädchen sagt schließlich: Frisöse.
    Ich sagte: So, dann fangt doch jetzt bitte damit an, was dafür zu tun, und hört mit dem Saufen auf.
    Der Junge: Willste ne Flasche Bier?
    Nein danke.
    Am nächsten Tag lagen noch die leeren Flaschen eines Gesöffs übelster Sorte im Gras: Roter Likör mit Wodka.

    Und hier noch ein Filmtipp
    zum Abschluss:

    Plastik tötet
    http://www.plastic-planet.at/derfilm/filmtrailer.html


  • Das gibt Hoffnung




    Foto: Historisches Museum



    enercity-Gelände nur gering belastet

    Keine relevanten Bodenverunreinigungen durch altes Gaswerk

    Auf dem enercity-Betriebsgelände Glocksee, das sich auf einem Teil des Geländes vom ehemaligen städtischen Gaswerk befindet, sind keine wesentlichen Verunreinigungen durch so genannte gaswerkstypische Verbindungen zu finden. Dieses haben Boden- und Wasseruntersuchungen ergeben, die enercity durch das Ingenieur-Büro PRO UMWELT GmbH in den letzten Monaten durchführen ließ. Deren Ergebnisse hat enercity am 20. August 2010 Projektverantwortlichen der Landeshauptstadt und der Region Hannover vorgestellt.

    Auf dem Gesamtareal zwischen Ihmezentrum und Calenberger Neustadt stand bis 1930 das alte Gaswerk Glocksee. Dort gewann man Kokereigas oder auch Stadtgas durch Pyrolyse (trockene Destillation) aus Steinkohle. Bei dieser Pyrolyse entstanden verschiedene Stoffe, die heute typisch für Gaswerksstandorte sind - so etwa Teerreste und Rückstände aus Gasreinigermassen.

    Die Landeshauptstadt Hannover plant derzeit, auf ihrem Grundstücksteil das Erdreich weiträumig abzutragen und den Uferbereich an der Ihme umfassend zu sanieren. Dort befanden sich die Hauptproduktionsstätten des Gaswerkes, unter anderem die Teergruben. Zeitgleich kam enercity seiner Verantwortung für den Teil des ehemaligen Gaswerkgeländes auf dem eigenen Betriebsstandort nach und hat dort umfangreiche Boden- und Wasseruntersuchungen vornehmen lassen. Eine im Vorfeld durchgeführte umfangreiche Recherche zur historischen Nutzung des Standortes hatte das Ziel, gaswerkstypische Verdachtsflächen für Stoffeinträge zu finden. Diese auf dem gesamten enercity-Gelände verteilten Flächen hat PRO UMWELT systematisch und intensiv untersucht.

    Das Netz von Grundwassermessstellen wurde flächenhaft erweitert. Insgesamt nahmen die Experten Wasserproben von 19 Grundwassermessstellen. Für die Bodenproben sind insgesamt 21 Bohrungen in Tiefen bis zu sieben Metern durchgeführt worden. Dabei wurden insgesamt 262 Bodenproben gewonnen. „Die Untersuchungen haben ergeben, dass das enercity-Gelände weder im Boden noch im Grundwasser sanierungsbedürftige Verunreinigungen aufweist.“ fasst Frau Jaggi vom Ingenieur-Büro PRO UMWELT GmbH aus Schwerin die Ergebnisse zusammen. „Das liegt insbesondere daran, dass sich auf diesem Geländeteil nicht die wesentlichen Produktionseinheiten befanden“, so die Geschäftsführerin von PRO UMWELT weiter. Eine Sanierung des enercity-Geländes ist nicht notwendig, da andere Schutzgüter, wie die Ihme, nicht gefährdet sind.

    Hintergrund:

    Das Gaswerk Glocksee wurde 1826 von der Imperial-Continental-Gas-Association errichtet und betrieben. Mit Beginn des ersten Weltkriegs übernahm die Stadt Hannover die Verwaltung des Gaswerks, nach dem Krieg kaufte sie es. Die schlechte Finanzlage der Nachkriegszeit führte dazu, dass die städtischen Versorgungsbetriebe zusammengelegt wurden. Zum Geschäftsbereich der Städtischen Betriebswerke gehörten ab 1922 die Gasanstalt, das Elektrizitätswerk, die Wasserwerke und die vereinigte kaufmännische Abteilung.

    Mitte der 20er Jahre erlebte die deutsche Gaswirtschaft einen grundlegenden Wandel. Durch den Bau von Ferngasleitungen ging die kommunale Gasversorgung durch Eigenerzeugung zurück. Auch Hannover wurde nun durch mehrere Ferngasleitungen versorgt und im Jahr 1930 wurde das städtische Gaswerk an der Glocksee stillgelegt und größtenteils abgerissen. Das freigewordene Gelände an der Glocksee übernahm der städtische Fuhrpark. Luftangriffe der Alliierten zerstörten 1943 die noch verbliebenen Verwaltungsgebäude. In den 50er Jahren begann der Wiederaufbau und 1952 hießen die städtischen Betriebswerke erstmals „Stadtwerke“. 1970 beschloss der Rat der Stadt diese Stadtwerke in eine Aktiengesellschaft umzuwandeln und so entstand am 21. Dezember 1970 die „Stadtwerke Hannover AG“. Erst im September 1976 wurden die Stadtwerke als Eigentümer des Grundstückes Glocksee eingetragen, das aber nur den nordöstlichen Teil des ehemaligen Gaswerks Glocksee umfasst. Die Stadtwerke Hannover AG ist nicht Rechtsnachfolger des Gaswerks Glocksee, aber als Grundstückseigner ist sie dennoch verpflichtet, dafür zu sorgen, dass von ihrem eigenen Grundstück keine Gefährdung ausgeht. Deshalb beauftragte enercity bereits 2009 ein unabhängiges Institut mit Untersuchungen auf dem Grundstück.


  • Gruß an die Baum-Mörder: Die Liebe stirbt
    Heute ist Tag der offenen Tür und Fest im hannoverschen Unabhängigen Jugendzentrum Glocksee.
    Gehen Sie noch schnell hin!
    Es lohnt sich.
    Ringsum haben die Aktivistinnen der Glocksee Plakate gegen die bevorstehende Abholzung der Bäume aufgehängt.

    Bitte
    unterschreiben auch Sie möglichst noch heute die Petition zur Schonung
    der 250 Bäume am Ihme-Ufer

    unter

    http://www.petitiononline.de/petition/kein-hochwasserschutz-in-hannovers-city/57.

    Kontakt: calenberger.loch@mgx.de

    Denn: Wir wollen keine Gedenksäulen aus Marmor und Metall, die doch nur erstarrte Gleichnisse jenes uralten Baumes sind, der in den Überlieferungen ausnahmslos aller Völker Erde und Himmel miteinander verbindet, den irdischen Menschen mit seinem himmlischen Ursprung.
    Wir wollen kein Freizeitgelände ohne die 256 Bäume!!!!!!!!!!!!!!
    In unseren Tagen gibt es nur noch wenige, die Tradition bewahrende Gemeinschaften, die einen Baum pflanzen, wenn ein Neugeborenes auf diese Erde kommt.
    Verschreckt von dem bedrohlichen Profanieren der Welt wagen wir kaum noch, überhaupt Protest zu erheben.
    Gibt es etwas Würdigeres als einen Baum????????????????
    Wir wollen deshalb das bevorstehende Massaker mit Sorge im Auge behalten, wir, deren Schutzinstinkt für Bäume, wie Brecht schon formulierte, heute fast ein Verbrechen ist.
    Ohne Identifikation mit den Bäumen stirbt die Liebe.


  • Kampf dem Vergewaltigungshandel
    Kampagne zur Beendigung des Vergewaltigungshandels:
    Petition an Premier Putin und Präsident Medwedew.

    Je mehr sich der Kampagne anschliessen, desto grösser unsere Einflussnahme.
    Helfen Sie uns diesen Aufruf zu verbreiten, indem Sie folgenden Link an Freunde und Bekannte weiterleiten und durch Facebook und Twitter veröffentlichen:

    http://www.avaaz.org/de/russia_rape_trade_putin/97.php?cl_tta_sign=23e5ac673de8978ab802abf07a0f900f


  • Gerechtigkeit für Sakineh Ashtiani

    Unglaublich - über 33.317 von uns haben bei der Notfall-Anzeigenkampagne für Gerechtigkeit für Sakineh Ashtiani gespendet. Gemeinsam erreichten wir unser Ziel in nur 12 Stunden und veröffentlichten in nur 72 Stunden ganzseitige Anzeigen in wichtigen Zeitungen in Brasilien und der Türkei, sowie zahlreiche Online-Anzeigen. Die Zeitungsanzeigen (rechts) zeigen Premier Erdogan und Präsident Lula mit einem Foto von Sakineh und dem folgenden Titel: "Ihr Leben liegt in Ihrer Hand".

    Die Antwort kam prompt. Aufgrund des Asyl-Angebotes des brasilianischen Präsidenten für Sakineh, haben wir den Schwerpunkt auf eine Intervention des türkischen Premierminister Erdogan gelegt. In den türkischen Medien führte die Kampagne zu dutzenden Reportagen in Print und TV-Nachrichten. Ein Top-Journalist schrieb persönlich an Avaaz und bedankte sich für unsere Bemühungen.

    In den letzten Tagen haben über 50.000 Avaaz-Mitglieder in der Türkei und Brasilien eine persönliche Nachricht an Lula und Erdogan gesendet. Wir erhielten E-Mails von Mitgliedern in der Türkei, die uns mitteilten, dass unsere Kampagne überall am Fernsehen zu sehen sei. Das Ergebnis ist unglaublich: Presseberichte sagen, Erdogan hat seine Regierung damit beauftragt per "intenisver Telefon-Diplomatie" mit dem Iran, die Freilassung von Sakineh zu verfolgen und auch Lula hat seine Position gestärkt. Unser Aufruf zeigt Wirkung!

    Der Iran spürt eindeutig den Druck und reagiert mit einer Verzögerungstaktik. Internationaler Druck hat Sakineh vor der Steinigung und Exekution wegen Ehebruchs bewahrt. Doch das Regime änderte die Anklage und versucht Sie nun für Mord an ihrem Ehemann zu hängen - eine Anklage die bereits vor 4 jahren fallen gelassen worden ist. Letzte Woche wurde ein undeutliches und kaum verständliches Geständnis von Sakineh im iranischen Fersehen übertragen. Laut ihrem Anwalt ist es durch 2 Tage Folter erzwungen.

    So schlimm diese Situation auch aussieht: die Tatsache, dass das Regime das endgültige Gerichtsurteil noch einmal vertagt hat (Gestern wurde das Urteil zum dritten Mal vertagt), zeigt was für einen Nachhall unser Ruf nach Gerechtigkeit erzeugt hat. Wir wissen, dass der Druck Wirkung zeigt: gerade letzte Woche has das Regime rasch zwei richterliche Nachprüfungen durchgeführt und das Steinigungsurteil einer 25- und einer 19-jährigen Frau in Hängen und Peitschenhiebe umgewandelt. Während die Meinung der iranischen Bevölkerung von der Propaganda beeinflusst sein mag, weiß die Regierung nun ohne Zweifel, dass sie ihre zwei wichtigsten verbliebenen Beziehungen zur Türkei und zu Brasilien gefährdet, wenn sie Sakineh die Gerechtigkeit verweigern.

    Sakinehs gesamte Anklage ist in allen Belangen ein Hohn auf die Justiz, selbst für den Iran. Wenn wir den Druck aufrecht erhalten, besteht noch immer die Chance das Urteil aufzuheben, denn der Gerichtshof muss noch immer die Entscheidung treffen, ob die Anklage wegen Mordes aufrechterhalten werden kann. Dass es sich hierbei um eine politische Entscheidung handelt, besteht kein Zweifel.

    Lasst uns aus allen Ecken der Erde die iranischen Botschaften mit Telefonanrufen überhäufen, auf die Anrufbeantworter sprechen oder sogar Besuchen. Sie melden all diese Kontakte nach Teheran und dort wird man einen Eindruck von der globalen Anteilnahme bekommen. Das iranische Regime behauptet, die Kampagne für Sakineh sei ein Kreuzzug des Westens, doch Avaaz hat seine Mitglieder überall -- zeigen wir ihnen, dass wir keinen Kreuzzug gegen den Iran führen wollen, sondern eine weltweite Kampagne für die Gerechtigkeit. Unter diesem Aufruf finden Sie eine Liste von Telefonnummern für die iranischen Botschaften in den verschiedensten Ländern. Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit für diesen wichtigen Anruf.

    Gemeinsam haben wir dazu beigetragen, dass Sakineh kein stilles Opfer einer unmenschlichen Bestrafung, sondern zum Symbol im Kampf für die Gerechtigkeit geworden ist, mit dem selbst die mächtigsten im Iran sich auseinandersetzen müssen. Die Aussichten stehen für Sakineh noch immer schlecht, doch oft besitzt die Hoffnung ihre größte Kraft im dunkelsten Moment. Wir haben die Petition unterzeichnet und für die Anzeigenkampagne gespendet. Lasst uns nun zu den Telefonen greifen. Die Nummern sind unten zu finden.

    Hoffnungsvoll,

    Ricken, Paula, Graziela, Pascal, Emma, Rewan, Ben, Alice und das gesamte Avaaz-Team.

    Hier ist die Nummer
    von
    Deutschland: (0)30 84353399


    Wenn Sie Probleme mit den obigen Nummern haben, finden Sie hier eine komplette Liste mit allen nötigen Kontaktinformationen (Tel, Fax, E-Mail und Adresse): http://www.iranchamber.com/embassy/iran_embassy.php

    Falls niemand abnehmen sollte, bitte nicht verzweifeln! Das bedeutet ganz einfach, dass unsere Nachricht angekommen ist- Lassen Sie einfach klingeln...

    Sollten Sie unsicher sein, was Sie sagen sollen, keine Angst, der Anruf an sich ist das wichtigste. Generell, sind diese 3 einfachen Punkte erwähnenswert:

    1. Sie sind erleichtert, dass der Iran die Verurteilung zu Steinigung wegen Ehebruchs zurückgezogen hat und fordern ein Verbot von Steinigungen in ganz Iran.
    2. Sie sind besorgt, dass Sakineh kein gerechtes Verfahren in der Anschuldigung des Mordes bekommen hat, besonders weil es schon einmal abgewiesen worden ist. Sie rufen an, um die iranischen Behörden zur Freilassung von Sakineh aufzufordern.
    3. Sie ermutigen die Regierung ein Beispiel zu setzen, indem nicht nur dieser Fall, sondern auch andere Fälle, fair und rechtsstaatlich behandelt werden. Zudem soll sichergestellt werden, dass unter iranischem Gesetz niemand wegen Ehebruchs hingerichtet werden kann, sei es durch Steinigung, oder durch andere Formen der Todesstrafe.
    www.avaaz.org


  • Armutsgefährdung in den Bundesländern
    WIESBADEN - Die Armutsgefährdung der Menschen in Deutschland ist in den Bundesländern sehr unterschiedlich: Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) war im Jahr 2009 mehr als jeder fünfte Mensch in Mecklenburg-Vorpommern (23%), Sachsen-Anhalt (22%) und Bremen (20%) armutsgefährdet. In den südlichen Bundesländern Baden-Württemberg und Bayern hatte dagegen nur ungefähr jeder neunte Mensch ein erhöhtes Armutsrisiko (jeweils 11%).

    Gemäß der Definition der Europäischen Union gelten Menschen als armutsgefährdet, die mit weniger als 60% des mittleren Einkommens (Median) der Bevölkerung, hier dem mittleren Einkommen in Deutschland, auskommen müssen. Die Ergebnisse gehen aus Berechnungen des Mikrozensus für das Jahr 2009 hervor, die von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder im Rahmen des Projekts "Sozialberichterstattung der amtlichen Statistik" durchgeführt wurden.

    Bundesweit waren im Jahr 2009 nach diesen Berechnungen knapp 15% der Menschen in Deutschland armutsgefährdet. Dabei gibt es einen deutlichen Ost-West-Unterschied: Hatten in den neuen Ländern (einschließlich Berlin) knapp 20% der Bevölkerung ein erhöhtes Armutsrisiko, waren im früheren Bundesgebiet (ohne Berlin) 13% der Menschen armutsgefährdet. Lediglich die 65-Jährigen und Älteren hatten in den neuen Ländern (10%) ein geringeres Armutsrisiko als im früheren Bundesgebiet (13%). In Westdeutschland lag das Armutsrisiko außer in Baden-Württemberg und Bayern lediglich in Hessen (12%) unter dem westdeutschen Durchschnitt (13%). In Ostdeutschland hatten Brandenburg (17%) und Thüringen (18%) Armutsgefährdungsquoten unter dem ostdeutschen Durchschnitt (20%).

    Ein besonders hohes Armutsrisiko haben Erwerbslose. Mehr als die Hälfte der Erwerbslosen (54%) in Deutschland war 2009 armutsgefährdet. Auch hier gibt es große regionale Unterschiede: Während 2009 in Bayern und Baden-Württemberg 41% beziehungsweise 42% der Erwerbslosen armutsgefährdet waren, waren es in Sachsen-Anhalt 70%.

    Auch Alleinerziehende und ihre Kinder waren bundesweit (40%) besonders armutsgefährdet. Während in Hessen (31%) und Baden-Württemberg (33%) rund ein Drittel der Mitglieder von Alleinerziehenden-Haushalten von Armut bedroht waren, traf dies in Sachsen-Anhalt (59%), Mecklenburg-Vorpommern (56%), Sachsen (52%) und Thüringen (51%) auf mehr als die Hälfte der entsprechenden Haushaltsmitglieder zu.

    Grundlage der Armutsgefährdungsquoten ist die Armutsgefährdungsschwelle auf Bundesebene. Diese wird anhand des mittleren Einkommens im gesamten Bundesgebiet errechnet. Den ermittelten Armutsgefährdungsquoten für Bund und Länder liegt somit eine einheitliche Armutsgefährdungsschwelle zugrunde.

    Diese und weitere Daten zu Armuts- und Sozialindikatoren, zum Teil in tiefer regionaler Gliederung, detaillierte methodische Erläuterungen zu den Datenquellen und den angewandten Berechnungsverfahren stehen im Internet-Angebot der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder unter www.amtliche-sozialberichterstattung.de zur Verfügung. Dort finden Sie auch Armutsgefährdungsquoten, die auf Basis regional unterschiedlicher Armutsgefährdungsschwellen ermittelt wurden. Dieses Informationsangebot wird durch das Projekt "Sozialberichterstattung der amtlichen Statistik" regelmäßig aktualisiert und weiterentwickelt.

    Methodische Hinweise:
    Die im Rahmen dieser Pressemitteilung präsentierten Armutsgefährdungsquoten für Bund und Länder wurden auf der Grundlage der Ergebnisse des Mikrozensus 2009 berechnet. Der Mikrozensus ist die größte jährliche Haushaltsbefragung in Europa; er bietet aufgrund seiner Stichprobengröße die Möglichkeit, für alle Bundesländer verlässliche Indikatoren zu berechnen.

    Für die Berechnung von Armutsgefährdungsquoten kommen mehrere Datenquellen der amtlichen Statistik in Betracht. Auf europäischer Ebene und auf Bundesebene (insbesondere im Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung) wird zur Berechnung von Indikatoren, die die Einkommensarmut und -verteilung betreffen, die Statistik "Leben in Europa" (EU-SILC) als Datengrundlage herangezogen. Für die Darstellung vergleichbarer Indikatoren auf Ebene der Bundesländer kann EU-SILC jedoch nicht verwendet werden, da die Stichprobe nicht groß genug ist, um auch für kleinere Bundesländer die entsprechenden Indikatoren auszuweisen. Zu beachten ist, dass sich der Mikrozensus und EU-SILC sowohl hinsichtlich des zu Grunde liegenden Einkommenskonzepts und der Einkommenserfassung als auch hinsichtlich des Stichprobendesigns unterscheiden. Nach den Ergebnissen der EU-SILC-Erhebung 2008 ergab sich bundesweit eine Armutsgefährdungsquote von 15% (bezogen auf das Einkommensreferenzjahr 2007).

    Neben den dargestellten Armutsgefährdungsquoten gemessen am Bundesmedian werden im Rahmen der Sozialberichterstattung der amtlichen Statistik auch Armutsgefährdungsquoten gemessen am Landes- beziehungsweise regionalen Median berechnet. Hierzu wird das mittlere Einkommen (Median) im jeweiligen Bundesland beziehungsweise in der jeweiligen Region herangezogen. Dadurch wird den Unterschieden im Einkommensniveau zwischen den Bundesländern beziehungsweise Regionen Rechnung getragen. Regionale Einkommensunterschiede werden zum Teil durch Unterschiede im Preisniveau (insbesondere im Mietniveau) ausgeglichen. Dies kann dazu führen, dass die Armutsgefährdung gemessen am Bundesmedian in prosperierenden Regionen unterschätzt und andererseits die Armut in Regionen mit einem relativ niedrigen Einkommensniveau überschätzt wird.


    Eine zusätzliche Tabelle bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung unter www.destatis.de.


    Weitere Auskünfte gibt:
    Zweigstelle Bonn,
    Andrea Wolff,
    Telefon: (0611) 75-8164,
    E-Mail: sbe@destatis.de


  • Von hier aus liefen Gasrohre über die Ihme
    ein um 1935 entstandenes Foto des Fuhramtsgeländes an der Glocksee (heutiges Veranstaltungszentrum mit Café Glocke und Indiego), auf dem der Gasometer der Stadtwerke in seiner damaligen Gestalt zu sehen ist


    Foto: Historisches Museum


  • Meine Fotos von heute ohne Kommentar





  • Tag der Energie 25. September


    Weiterführende Informationen:
    http://www.teslasociety.ch/


  • Staatsdefizit im ersten Halbjahr 2010 bei 42,8 Milliarden Euro
    WIESBADEN - Das Finanzierungsdefizit des Staates betrug im ersten Halbjahr 2010 nach vorläufigen Ergebnissen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 42,8 Milliarden Euro. Damit war das Defizit im ersten Halbjahr 2010 mehr als doppelt so hoch wie im ersten Halbjahr 2009 (18,7 Milliarden Euro). Mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung schlagen sich nun die Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise und der in diesem Zusammenhang aufgelegten staatlichen Maßnahmen zur Stützung der Konjunktur und der Finanzmärkte deutlich in den Haushalten von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung nieder. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen (1 211,7 Milliarden Euro) errechnet sich für das erste Halbjahr 2010 aus dem Finanzierungssaldo eine Defizitquote von - 3,5%.

    Bei den Einnahmen (526,1 Milliarden Euro) und Ausgaben (568,9 Milliarden Euro) des Staates setzte sich dabei die im Vorjahr begonnene Entwicklung fort. Der Rückgang bei den Einnahmen belief sich auf - 1,5% und fiel damit in etwa so hoch aus wie im entsprechenden Vorjahreszeitraum (- 1,4%). Die Ausgaben des Staates stiegen mit + 3,0% (1. Halbjahr 2009: + 3,6%) weiter stark an, wobei der Zuwachs durch einen Sondereffekt spürbar gebremst wurde. In den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen werden die Einnahmen aus der im ersten Halbjahr 2010 erfolgten Versteigerung von Frequenzbereichen für den drahtlosen Netzzugang zum Angebot von Telekommunikationsdiensten als "negative" Ausgaben gebucht. Ohne diesen Einmaleffekt haben die Ausgaben des Staates um 3,8% zugenommen.

    Die Steuereinnahmen, die Haupteinnahmequelle des Staates beliefen sich im ersten Halbjahr 2010 auf 278,0 Milliarden Euro und war damit im Vergleich zum Vorjahr um 2,8% niedriger. Die an den Staat geleisteten Produktions- und Importabgaben (148,0 Milliarden Euro) sind dabei um 2,7% und die Einkommen- und Vermögensteuern (130,0 Milliarden Euro) um 2,9% geringer ausgefallen. Bei den Produktions- und Importabgaben wurde die Entwicklung durch die Gewerbesteuer bestimmt, deren Aufkommen mit 14,4 Milliarden Euro um rund ein Fünftel (- 18,9%) hinter dem entsprechenden Vorjahreswert zurückblieb. Der Anstieg der Umsatzsteuer (+ 0,2%) und der Importabgaben (+ 10,7%) konnte dies nicht ausgleichen. Innerhalb der Einkommen- und Vermögensteuern sind insbesondere die Einnahmen aus der Lohnsteuer (85,9 Milliarden Euro) mit - 3,6% rückläufig gewesen, ebenso wie das Aufkommen aus der veranlagten Einkommensteuer (- 2,8%) und der nicht veranlagten Steuer vom Ertrag (- 9,5%). Erheblich besser en!
    twickelten sich dagegen die Einnahmen aus der Körperschaftsteuer, die um 14,4% höher ausgefallen sind. Deutlich weniger Einnahmen hat der Staat bei den Vermögenseinkommen realisiert, die vor allem wegen eines erheblich niedrigeren Bundesbankgewinns auf 9,3 Milliarden Euro (- 29,0%) zurückgegangen sind. Die Verkäufe des Staates (23,3 Milliarden Euro) und die an den Staat geleisteten Sozialbeiträge (204,4 Milliarden Euro) sind dagegen im Vergleich zum ersten Halbjahr 2009 um 2,0% beziehungsweise 1,9% gestiegen.

    Auf der Ausgabenseite wurden für monetäre Sozialleistungen 227,6 Milliarden Euro (+ 3,1%) und soziale Sachleistungen 101,3 Milliarden Euro (+ 4,9%) aufgewendet. Hohe Steigerungsraten waren auch bei den Vorleistungskäufen (+ 3,8%) und den gezahlten Arbeitnehmerentgelten (+ 3,5%) zu verzeichnen. Der Anstieg der Subventionen (+ 5,1%) wird nach wie vor durch die Erstattung von Sozialversicherungsbeiträgen an Unternehmen durch die Bundesagentur für Arbeit für Beschäftigte in Kurzarbeit geprägt. Die Zinsausgaben des Staates sind um 3,3% und die Bruttoinvestitionen um 3,0% gestiegen. Geringere Ausgaben waren im ersten Halbjahr 2010 hingegen bei den Vermögenstransfers (- 10,9%) zu verzeichnen.

    Am 19. Juli 2010 hat das Statistische Amt der Europäischen Gemeinschaften (Eurostat) eine Entscheidung zur sektoralen Zuordnung der "Ersten Abwicklungsanstalt" in den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen getroffen. Aufgabe der "Ersten Abwicklungsanstalt" ist es, von der WestLB Risikopositionen und nichtstrategienotwendige Geschäftsbereiche zu übernehmen und diese abzuwickeln. Nach der Eurostat-Entscheidung ist die "Erste Abwicklungsanstalt" dem Sektor Staat zuzuordnen. Die damit verbundenen Auswirkungen sind bereits in die Ergebnisse für das erste Halbjahr 2010 eingeflossen. Der Finanzierungssaldo des Staates hat sich dadurch um rund 900 Millionen Euro verschlechtert. Für das Berichtsjahr 2009 ergeben sich keine Änderungen.


    Thomas Forster,
    Telefon: (0611) 75-2795,
    E-Mail: thomas.forster@destatis.de


  • Reif fürs Weltall
    Projekt LISA für NASA-Mission empfohlen


    HANNOVER. Das vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) in Hannover betreute Projekt LISA kann ins Weltall starten. Den Weg dafür machte eine Entscheidung des US-amerikanischen National Research Council (NRC) frei. LISA - ein Projekt, das Gravitationswellen im All misst - soll als gemeinsames Vorhaben von europäischer und amerikanischer Weltraumbehörde, ESA und NASA, starten. Bis es soweit ist, wird allerdings noch einige Zeit der Vorbereitung ins Land gehen. Die Mission ist für das Jahr 2016 angedacht.

    Wissenschaftsministerin Professor Dr. Johanna Wanka freut sich sehr darüber, dass Forscher aus Niedersachsen ihre Experimente in eine Weltraummission einbringen können: "Die aktuelle Entscheidung des amerikanischen National Research Council zeigt, dass die Forscher von Max-Planck-Institut und Universität die Physik weltweit nach vorne treiben. Sie unternehmen den Versuch, das Werden des Universums zu verstehen und gehen damit eng an die Grenze des wissenschaftlich Erfassbaren."

    Partner des Max-Planck-Instituts in Hannover ist die Leibniz Universität, die mit den dort tätigen Physikern auch im Exzellenzcluster QUEST zusammenarbeitet. Von 2006 bis 2010 hat das Land die Projekte des Instituts in der Gravitationswellenforschung und die Kooperationen mit Partnern in den USA mit 3,3 Millionen Euro gefördert. Wichtige Vorarbeiten für LISA finden und fanden im GEO600 Laboratorium in Ruthe bei Sarstedt (Landkreis Hildesheim) statt. Was dort begonnen wurde, der Versuch der Messung der bereits von Einstein in der Theorie vorausgesagten Gravitationswellen, soll nun in das Weltall getragen werden.

    Die Wissenschaftler versprechen sich von den geplanten Experimenten im All neue Erkenntnisse in der fundamentalen Physik. Die Möglichkeiten der klassischen Astronomie werden dadurch um ein Vielfaches erweitert.


  • Greenpeace-Aktionen zum 30jährigen Geburtstag
    Greenpeace wird 30 Jahre alt. Und das wollen wir
    feiern - auch mit Dir. Wir wollen den runden Geburtstag
    nutzen, um all denjenigen Danke zu sagen, die mit
    uns zusammen für gesunde Lebensmittel und eine
    bessere Umwelt kämpfen.

    Mit 30 sind auch wir nicht mehr grün hinter den Ohren,
    im Herzen aber grün geblieben. Unsere Banner sind
    nach wie vor handgemalt, aber unsere Flyer nicht mehr
    schwarz-weiß. Und wir haben gelernt, dass wir die
    Welt nur zusammen mit Verbrauchern retten können.

    Wir besuchen vom 28. August bis zum 9. Oktober 2010
    insgesamt sieben Städte in Deutschland. Ob Klettern,
    Tauchen, Filme oder Bannermalen für Kinder - schau,
    was in Deiner Nähe stattfindet:

    http://newsletter.greenaction.de/go/BMCV26B-1USSCO0-1USSCNS-9CF1514.html

    Das Öl sprudelt zwar nicht mehr aus dem Bohrloch im
    Golf von Mexiko, Wissenschaftler wie Chuck Hopkinson
    (Georgia Sea Grant) geben aber keine Entwarnung: "Das
    Öl ist immer noch da draußen und braucht wahrscheinlich
    Jahre, bis es abgebaut ist. Wir sind noch weit davon
    entfernt, die Auswirkungen vollständig zu verstehen."
    Auch Greenpeace ist mit dem Schiff "Arctic Sunrise" vor Ort,
    um sich ein Bild zu machen.

    Und was macht die Ölindustrie? Sie will weiter bohren - zum
    Beispiel vor Grönland. Auch dort sind wir mit einem Schiff - der
    Esperanza - direkt am Ort des Geschehens. Auch Du kannst
    gegen Ölbohrungen in der Tiefsee aktiv werden - falls noch nicht geschehen:

    http://newsletter.greenaction.de/go/BMCV26B-1USSCO0-1UROY5U-5DXGND.html


  • Lesungen
    Im September: Vorstellung des Buches "Liebe Lügen" von und mit Manuela Kuck

    am Freitag, 24.09.2010, um 19Uhr,

    im LesBiSchwulen Infoladen Knackpunkt, Knochenhauerstraße 11 30159 Hannover
    - Eintritt FREI! -



    Im Oktober: Vorstellung des Buches "Kein Weg zurück“ von und mit Andreas Spindler

    Informationen zum Buch: http://www.andreas-spindler.com/viewpage.php?page_id=3

    am Freitag, 22.10.2010, um 19Uhr,

    im LesBiSchwulen Infoladen Knackpunkt, Knochenhauerstraße 11 30159 Hannover
    - Eintritt FREI! -


  • Wo ist unser Geld?



    Lehman-Geschädigter demonstriert vor der Millionen-Baustelle Kröpcke-Center des Investors Centrum.
    ip-foto

    http://ig-lehman-zertifikateschaden.de/biz




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Eine synergetische Skulptur von Ingeburg Peters.